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Alexander Pohl

Ich bin im November 1987 geboren und in der Region Winterthur aufgewachsen. Nach Abschluss der Lehre als Automatiker folgt ein Studium in Systemtechnik am Tech in Winterthur. Die Faszination Medizinaltechnik führte mich 2011 an meine erste Stelle in der Entwicklungsabteilung in einem grossen Medtech Unternehmen. Im Winter 2016 paralleler Start der Bergführerausbildung und Geburt unserer älteren Tochter im November. Zwei Jahre später folgen die Geburt unserer jüngeren Tochter und der Abschluss der Bergführerausbildung dann im Herbst 2019. Die Arbeiten sind mittlerweile vielseitig: Führen von Bergtouren, dazu eine Tätigkeit in der Industrie und nicht zuletzt 1-2 Papatage pro Woche.


Alex und seine Beziehung zum Bergsteigen

Der Start meiner Bergsportkarriere ist wohl bezeichnend für einen Unterländer: gestartet in der Kletterhalle, gefolgt vom Felsklettern. Später kamen dann das Sommerbergsteigen und die Skitouren dazu. Ein wirkliches Heimgebiet gibt`s als Winterthurer wohl nicht, ich bin deshalb in allen Regionen gleich gerne unterwegs und entdecke gerne mir fremde Touren. Diese Entdeckerlust hat mich im Sommer 2015 auch in ein abgelegenes Tal im Tien-Shan Gebirge in Kirgistan geführt, wo wir erfolgreich unbestiegene Gipfel betreten durften.


Der Bergführer Alex...

Den Entschluss, die Bergführerausbildung in Angriff zu nehmen, fällte ich während der Arbeit im Büro. Ich erhoffte mir, dadurch ein zweites Standbein mit viel Unabhängigkeit und Ausgleich aufbauen zu können. Beide Tätigkeiten sind sehr verschieden und haben trotzdem sehr ähnliche Anforderungen: Entscheidungsfindung, Risikomanagement, Verständnis des Gegenübers, Durchhaltevermögen und Freude an neuen Herausforderungen. Aufgrund dieser Gemeinsamkeiten, aber auch wegen der Abwechslung, kann ich heute beiden Berufen mit vollem Elan nachgehen.


...und sein Verhältnis zu bergpunkt

Ein abwechslungsreiches Programm mit frischen Ideen sowie Freiraum für viel Individualität sorgen bei mir für stetige Weiterentwicklung und lässt eine zu grosse Routine gar nicht erst aufkommen. Die Organisation, der Austausch mit Bergführern aus allen Ecken und mit vielseitigen Hintergründen ist eine grosse Bereicherung für die eigentlich sehr selbstständige Tätigkeit.


Leidenschaften von Alex

Seit dem Familienzuwachs habe ich das Sportklettern neu entdeckt: mit der Familie ein Sportkletterwochenende oder -ferien zu geniessen, bereitet mir viel Freude. Es ist erstaunlich, mit wie viel weniger Aufwand heute schwierigere Routen als früher kletterbar sind und dies erst noch mit mehr Genuss!


...und Stärken und Schwächen

Ein gewisses Gespür für mein Gegenüber und ab und zu einen passenden Spruch haben schon manche Situation entspannt.
Auf der anderen Seite - kennst du die Snickerswerbung: "Du bist nicht du, wenn du hungrig bist.
Voilà.

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